11Mrz 2019

Du bist Dir unsicher, welche Kräuter du deinem Tier füttern sollst, wie die Haaranalyse abläuft oder welches Basisfutter dein Liebling benötigt?
Du benötigst eine telefonische Beratung? Kein Problem!

Wir sind für Euch da und beantworten gern all Eure offenen Fragen!

Telefonisch sind wir Mo. – Fr. von 7.00 – 17.30 Uhr unter folgenden Telefonnummern erreichbar:

Tel 1.: 05642 / 98 88 82 6
Tel 2.: 05642 / 98 88 82 7
Tel 3.: 05642 / 98 802 88
Tel 4.: 05642 / 98 802 99

Mobil & WhatsApp: 0171-1854723

Mails beantworten wir wie immer rund um die Uhr, auch an Feiertagen und am Wochenende: info@tierheilkundezentrum.de

06Mrz 2019

Homöopathie für Tiere und Ganzheitlichkeit liegen im Trend und wurden zu regelrechten Modebegriffen. Immer wieder stoßen wir auf diese Begriffe, welche jedoch nicht selten etwas anderes meinen, wie sie aussagen. Oft ein Werbeslogan, der zu Verwirrungen und Verwechslungen führt; so wird Homöopathie manchmal mit Kräuterheilkunde verwechselt oder es bestehen Missverständnisse zwischen klassischer und komplementärer Homöopathie. Mit der Ganzheitlichkeit wird oft beworben, was mit ihr nichts gemein hat. Der Begriff Ganzheitlichkeit soll uns verdeutlichen, dass das Tier im Gesamten therapiert wird, was Fütterung und Haltung ebenso wie die Psyche, die Arbeitsleistung, den Umgang mit Menschen und anderen Artgenossen sowie alles individuell Relevante in die Therapie einfließen lässt.

Der Begriff Homöopathie verdeutlicht, dass wir nicht mit der Materie, also mit dem Greifbaren und Nachweisbarem, sondern mit Informationen, mit Stoffen arbeiten, welche oft nicht nachweisbar sind. Homöopathische Mittel werden potenziert, das heißt, nach einem ganz speziellen Verfahren verdünnt und geschüttelt bzw. verrieben.

Letztlich ist ab einer bestimmten Verdünnung/ Potenzierung der Ausgangsstoff nicht mehr nachweisbar. Wir therapieren das Tier mit Informationen. Diese Informationen regen die Selbstheilungskräfte an und würden bei einem gesunden Tier die Krankheit auslösen, die wir bei der Wahl des passenden Mittels bei unserem kranken Tier regulieren können.

In der Homöopathie unterscheidet man die klassische Homöopathie, die Konstitutionsbehandlung, welche mit einem individuell passenden Mittel der Störung des Befindens “zu Leibe rückt” und die komplexe, die komplementäre Homöopathie, welche mit Komplexmitteln (unterschiedliche Ausgangssubstanzen in unterschiedlicher Potenzierung) die Ursache der Befindensstörung aufgrund der vorhandenen Symptome regulieren kann. Substanzen, die zur Herstellung eines homöopathischen Mittels dienen, gibt es ganz verschiedene. Beispielsweise Mineralstoffe, Pflanzen und Kräuter, Bakterien und Keime (sogenannte Nosodenpräparate), Spuren der Organe, die wir regulieren möchten und Mischungen aus oben Genanntem.

Beschäftigen wir uns mit der Homöopathie, so lesen wir auch immer wieder das Wort “Erstverschlimmerung”, was vielen Tierbesitzern den Mut zur homöopathischen Therapie ihres vierbeinigen Freundes nimmt, da die Angst besteht, dass die Erkrankung und Symptomatik sich erst einmal verschlimmern könnten, wenn das passende Mittel gewählt wurde. In meiner Praxis kommt eine “Erstverschlimmerung” so gut wie nicht vor. Letztlich kann dies an der gewählten Therapieform liegen, die bei mir nur in Einzelfällen eine Konstitutionsbehandlung bzw. Therapie der klassischen Homöopathie darstellt. Ich arbeite in der Regel mit Komplexmitteln und schließe so die Gefahr einer Erstverschlimmerung fast aus.

Egal ob akute, allergische oder chronische Erkrankung, alles kann homöopathisch behandelt werden. Für mich steht das Tier als „Ganzes“ im Mittelpunkt und nicht nur die Krankheit. Ich berücksichtige die Haltung, die Fütterung, das Umfeld und nicht zuletzt die Lebensbedingungen und den Charakter meines Patienten. Nur so wird die Behandlung effektiv und erfolgversprechend. Wird z.B. ein Pferd wegen einer chronischen Bronchitis behandelt, bringt eine homöopathische Therapie keine zufriedenstellende Wirkung, wenn das Pferd weiterhin unter den alten Bedingungen leben muss, die jeder Linderung oder Heilung entgegenlaufen. Das wäre z.B. eine von Ammoniak durchsetzte Box mit geschlossenem Fenster und kaum frischer Luft.

Auf diese Grundvoraussetzungen einer erfolgreichen und langfristigen Verbesserung des Gesundheitszustandes stimme ich dann die homöopathische Therapie individuell ab. Dies ist mit meiner Biofeld-Haaranalyse auch überregional sehr einfach durchführbar und erfordert keinen Transport Eures Tieres zu mir.

Bei Fragen zur homöopathischen Therapie und/oder der Biofeld-Haaranalyse meldet Euch einfach telefonisch unter:
05642 98888-26 oder -27
oder per Mail an:
info@tierheilkundezentrum.de

Dass eine ganzheitliche und homöopathische Therapie auch über viele Kilometer Entfernung sehr gut funktionieren kann, zeigen viele Erfahrungsberichte glücklicher Tiere und Tierbesitzer auf: 

22Feb 2019

Die Vorteile einer genau ausgeführten Biofeld-Haaranalyse liegen auf der Hand:

  • Keine Verfälschung des Ergebnisses durch Stress: für die Durchführung der Biofeld-Haaranalyse werden lediglich 10-20 Haare vom Tier benötigt. Diese können vom Tierhalter selbst in aller Ruhe abgeschnitten oder ausgekämmt werden, somit gerät das Tier nicht in Stress.
  • Völlige Ortsunabhängigkeit: es ist komplett egal, wo sich das Tier und die testende Person befinden. Die abgeschnittenen oder ausgekämmten Haare gelangen auf dem Postweg sicher zu mir, so dass das Tier an sich überhaupt nicht transportiert werden muss. Mit dem kompletten Wegfall der Anfahrt wird außerdem noch einmal ein bedeutender Stressfaktor für Mensch und Tier ausradiert.
  • Rückblickendes Gesamtbild: Mittels Biofeld-Haaranalyse kann ich mir bis zu 6 Monate rückwirkend ein ganzheitliches Bild vom getesteten Tier machen. So können in der anschließenden Fütterungs- und Therapieempfehlung alle Faktoren berücksichtigt werden, da man nicht nur eine “Momentaufnahme” hat. Es wird keine wertvolle Zeit mit Rätsel raten und Ausprobieren verschwendet, da dadurch von Anfang an gezielt vorgegangen werden kann.
  • Gleichzeitige Überprüfung der helfenden Produkte: Im Rahmen der Testung wird nicht nur das Tier an sich ausgetestet, sondern ebenfalls alle möglichen helfenden Kräuter. So wird direkt das am besten zu diesem Tier passende Mittel gefunden und es können Risiken wie z.B. Unverträglichkeiten oder Allergien ausgeschlossen werden.

Damit die Biofeld-Haaranalyse ein voller Erfolg wird, gibt es drei simple Punkte, die es unbedingt zu beachten gilt:

  1. Ganzes Haar: Obwohl die Haarwurzel nicht nötig ist für die Analyse, ist es trotzdem wichtig, dass die Haare möglichst nah am Haaransatz abgeschnitten werden. Nur so habe ich auch den Abschnitt der Haare vorliegen, der die aktuellsten Informationen beinhaltet.
  2. Sichere Verpackung: Damit auch alle Haare sicher bei mir ankommen und nichts verloren geht, ist es empfehlenswert die Haare nicht lose in den Briefumschlag zu legen, sondern vorher z.B. in ein kleines Plastiktütchen oder in etwas Papier zu stecken.
  3. Anamnese: wie für jede andere Diagnosemöglichkeit auch, sind auch hier die Schilderungen des Tierhalters immens wichtig. Je konkreter und detaillierter die Aufzeichnungen sind, die mir zur Verfügung gestellt werden, umso erfolgsversprechender kann getestet werden. Fehlen mir jegliche Anhaltspunkte oder sind diese nur schwammig, ist eine Analyse beinahe unmöglich. Eine Austestung sämtlicher Erkrankungen würde nämlich problemlos einige Wochen in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund habe ich hierfür einen Anamnesefragebogen entwickelt, der die Tierhalter leiten soll. Ich habe hier bewusst die schriftliche Form gewählt für die Erhebung der “Hintergrunddaten”, da erfahrungsgemäß so genauer überlegt wird, was genau wann eingetreten ist, wie wenn man den Verlauf lediglich erzählt. Hier geht es zum Anamnesefragebogen!

Wie die Biofeld-Haaranalyse genau von statten geht und noch viele weitere Informationen rund um die Testung mit dem Bioresonanz-Gerät findet Ihr auf folgenden Seiten:

Hier gehts zur Biofeld-Haaranalyse für Pferde!

Hier gehts zur Biofeld-Haaranalyse für Hunde, Katzen & Kleintiere!

18Feb 2019

Dieser Erfahrungsbericht in Bildern erreichte mich am Wochenende:
Kaum zu glauben, dass Aslan vor 2 Jahren wegen Nierenproblemen hätte eingeschläfert werden sollen. Mehrere Infusionen hatten seinen traurigen Zustand nicht verbessern können und so riet uns der Tierarzt damals das halbverhungerte schwache Tier zu erlösen.
Ein letzter Versuch mit homöopathischer Behandlung war damals der rettende Strohhalm.
Näheres dazu findet Ihr hier:
https://www.tierheilkundezentrum.eu/hunde-katzen-kleintiere/haaranalyse/

Aslan freut sich wie wir über die ersten Frühlingstage

Dieser Erfahrungsbericht in Bildern erreichte mich am Wochenende:Kaum zu glauben, dass Aslan vor 2 Jahren wegen Nierenproblemen hätte eingeschläfert werden sollen. Mehrere Infusionen hatten seinen traurigen Zustand nicht verbessern können und so riet uns der Tierarzt damals das halbverhungerte schwache Tier zu erlösen.Ein letzter Versuch mit homöopathischer Behandlung war damals der rettende Strohhalm.Näheres dazu…

Gepostet von Tierheilkundezentrum Claudia Nehls am Sonntag, 17. Februar 2019
15Feb 2019

Hallo liebe Freunde, wir haben mittlerweile schon Mitte Februar und mal ganz ehrlich: Wer von Euch hat schon eine Frühjahrskur hinter sich? So langsam wird es allerhöchste Zeit, damit die Trägheit und der ganze Wintermuff verschwinden!

Wie so eine Frühjahrskur geht wollt ihr wissen? Also mindestens 5 km im Dauerlauf durchs Feld, beim Fressen etwas zurückhaltender sein und Kräuter für Hunde. Okay, wir haben jetzt ein bisschen geflunkert, das mit dem Dauerlauf meinen wir nichtganz ernst, aber so ungefähr machen es die Menschen. Ist Euch aufgefallen, wie viele jetzt durch Feld und Wald rennen, sich recken, strecken und dehnen? Das ist Molli und mir letztens beim Spaziergang ganz extrem aufgefallen. Für uns ist das Dank Claudia etwas bequemer. Es gibt da nämlich verschiedene kleine, mega-gesunde Helferlein aus der Naturheilkunde für Hunde, die uns so richtig gut tun.
Beispielsweise Nehls Barf Pro Frühjahrs-Fit, eine flüssige Kräutermischung nicht nur für die Kollegen unter uns, die gebarft werden. Das tut allen gut und vertreibt die alten Winterschlacken so dass Platz ist für neue frische Energie.
Damit der Stoffwechsel so richtig in Schwung kommt, schwören wir auf Nehls easy Stoffwechsel. Hammer Kombination, das müsst ihr wirklich einmal ausprobieren! Ist übrigens geruchs- und geschmacksneutral, also für Eure Leute sehr einfach zum unters Futter mischen.
Und als kleines Schmankerl gibt’s bei uns immer noch Nehls Barf Pro Vitamin Power. Das sind getrocknete Äpfel, Hagebutten, Karotten und rote Bete aus kontrolliertem Anbau. Steckt voller gesunder Vitamine und ist extrem lecker. Wie ihr seht, ist es gar nicht so schwierig, sich mit den Kräutern für Hunde auf den Frühling vorzubereiten und wieder so richtig in Schwung zu kommen. Am allerbesten wäre natürlich, wenn ihr sowieso das ganze Jahr über in den Genuss einer gesunden und natürlichen Hundefütterung kommen würdet. Dann fällt der Start in den Frühling von vornherein etwas leichter, da Nehls Hundefutter beispielsweise gar keine künstlichen Zusatzstoffe enthält. Und davon gibt es leider immer mehr, das könnt ihr uns glauben. Farbstoffe, Geschmacksstoffe, Füllstoffe, künstliche Vitamine und Mineralstoffe und so weiter.
Es ist unglaublich, was die Menschen alles erfinden und in unser Hundefutter mischen. Braucht kein Hund! Molli und ich sagen lieber „Zurück zur Natur“, die weiß seit Jahrmillionen doch am besten, was gut für uns ist! Und jetzt noch eine kleine Überraschung, die Eure Menschen feststellen werden, wenn Sie sich diese guten Sachen anschauen und bestellen wollen: Die neue Tierheilkundezentrum-Homepage und der angegliederte neue Online-Shop von unserem Frauchen ist fertig. Endlich! Monatelang hat sie Tag und Nacht daran gearbeitet, damit alles noch schöner und übersichtlicher wird. Schaut selber, ihr werdet begeistert sein!

Bis bald und liebe Grüße von Molli und Kröti

11Feb 2019

Die Fütterung von Pferdefleisch sollte jedoch sowohl aus ethischen moralischen, wie auch aus gesundheitlichen Gründen kritisch hinterfragt werden. Als Pferdeliebhaberin und Tierheilpraktikerin lehne ich die Fütterung von Pferdefleisch sowohl aus moralisch ethischen wie auch aus gesundheitlichen Gründen kategorisch ab. In meiner Praxis werden mir zahlreiche Hunde und Katzen mit Futtermittelallergien vorgestellt und Pferdefleisch hat in keinem der mir vorgestellten Fälle zur Symptomfreiheit geführt. Pferde, die als Fleischlieferanten dienen, haben oft ein qualvolles Schicksal hinter sich, bis sie als Pferdefleisch auf dem Teller landen. Als tierliebender Mensch setze ich mich für den Pferdeschutz ein und rate meinen Patientenhaltern konsequent von der Fütterung mit Pferdefleisch ab.

Dieses Video zeigt einmal mehr, wie die Wirklichkeit aussieht und dass Pferdepass und Schlachtbescheinigung kein Garant für nicht mit Medikamenten belastetes Pferdefleisch ist!

Bedenken sollte der Hunde- und Katzenhalter die nachfolgend aufgeführten Aspekte, sofern er in Erwägung ziehen sollte, Pferdefleisch zu füttern:

Allgemeines zur Futtermittelallergie

Futtermittelallergien sind bei Hunden und Katzen weit verbreitet und stark zunehmend. Eine Futtermittelallergie äußert sich in Haut- und Fellproblemen, Juckreiz, Ekzemen, wunden offenen und schorfigen Hautbezirken, Aufbeißen der Krallenregion und in Ohrekzemen. Neben der Haut kann auch – seltener – der Darm betroffen sein. Symptome sind dann Durchfall, wechselnde Kotbeschaffenheit, Blähungen, Blut bzw. Schleim im Stuhl.

Es gibt verschiedene Bestandteile, die zum Allergen werden können

Eine ursächliche und symptombezogene Behandlung setzt bei der Fütterung von Hund und Katze an. Allergene müssen konsequent vom Futterplan gestrichen werden. Da verschiedene Stoffe im Futter und verschiedene Futtermittel Allergie auslösende Faktoren darstellen und zum Allergen werden können, wird die Fütterung bei Verdacht auf Futtermittelallergie komplett umgestellt, was Sinn macht, da in der Regel nicht alle potentiellen Allergieträger gefunden werden können. Allergien können sowohl auf Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe und sonstige synthetisch hergestellte Bestandteile, wie auch auf einzelne Nahrungsmittel selbst bestehen. Eine genaue Austestung ist schwierig. Besteht beispielsweise eine Allergie auf „Rindfleisch“, so ist fraglich, ob diese sich auf das Rindfleisch im allgemeinen oder die in dem ganz bestimmten getesteten Rindfleisch enthaltenen Einzelbestandteile bezieht.

Ausschlussdiät bei Futtermittelallergien

Eine kluge Empfehlung ist generell, eine sogenannte Ausschlussdiät zu praktizieren. Eine Ausschlussdiät beinhaltet die komplette Umstellung der Fütterung auf beispielsweise Kartoffeln und Fisch. Diese Fütterung wird dann einige Wochen konsequent durchgeführt und bei Symptomfreiheit nach und nach weitere Nahrungsmittel, wie beispielsweise Möhren, hinzugefügt. Solange Hund und Katze keine Hautprobleme aufweisen, sind die Allergene somit aus dem Futter verbannt. Treten bei Zufügung weiterer Nahrungsmittel erneut Haut- und Fellprobleme auf, ist das Allergen erkannt und kann wieder aus der Fütterung herausgenommen werden. 

Kritisch zu betrachten: Pferdefleisch in der Fütterung

Lagen allgemeine Empfehlungen für eine Ausschlussdiät vor noch nicht allzu langer Zeit bei Geflügel und Reis oder Kartoffeln und Fisch, liegt heute die allgemeine Empfehlung bei Pferdefleisch. Hier geht es darum, möglichst „neue Futtermittel“ für Hund und Katze auf den Speiseplan zu bringen, um Allergien gleich im Vorfeld generell auszuschließen. Pferdefleisch ist bei uns Deutschen bisher glücklicherweise noch ein Exot auf dem Teller und dieses Faktum soll dafür stehen, dass Allergien auf Pferdefleisch unwahrscheinlich sind und Futtermittelallergien mit der Fütterung von Pferdefleisch der Vergangenheit angehören.

Tiere als Fleischlieferanten

Der Genuss von Fleisch beinhaltet – wie wir alle wissen – eine Menge unschöner Dinge. Sieht man sich in Schweineställen, Rinderställen, Geflügelzuchtanlagen und auf Schlachthöfen um, ist die Problematik unverkennbar. Tiere werden zu Fleischlieferanten ohne Seele und Gefühl. Tiere werden gequält, geschunden, zur Massenware degradiert, über weite Strecken unter fürchterlichen Bedingungen transportiert. Tiere werden nicht mehr als Lebewesen, sondern alleine als Fleischlieferanten verstanden, der Umgang mit Fleisch ist gefühllos und ohne Gnade.

Das Pferd ist kein Fleischlieferant, sondern Freund des Menschen

Pferde haben ähnliche Schicksale. Sie werden von Deutschland nach Italien unter übelsten Bedingungen transportiert, die Überlebenden landen dort auf Schlachthöfen. In Italien ist der Schlachtpreis höher und die Menschen mögen frisches Pferdefleisch, daher wird der Transport mit lebenden Pferden durchgeführt, nicht mit den bereits geschlachteten. Viele Pferde verdursten, werden geschunden, Pferde treten sich gegenseitig tot, Pferde kommen mit gebrochenen Beinen und zahlreichen tiefen Wunden am Zielort an. Auch in Deutschland werden Pferde geschlachtet. Die Bedingungen auf deutschen Schlachthöfen sind unterschiedlich. Bisher spielt sich das Schicksal der Pferde nicht in den Massen ab, wie dies bei Schweinen, Geflügel und Rindern der Fall ist, da Pferdefleisch eher etwas für „Kenner und Feinschmecker“ ist, als dass es bei uns täglich auf den Tisch kommt. Jedoch werden schon heute viele Fohlen selbst anerkannter Züchter nur aus einem Grunde geboren: als Fleischlieferant! Die sogenannte „Überschussware“ landet auf dem Schlachthof, meist im Ausland nach langem furchtbarem Transport. Viele Menschen haben das Fohlenfleisch schon längst als zusätzliche oder auch ausschließliche Einnahmequelle erkannt und züchten nur oder auch aus diesem Grunde. Der Markt ist überschwemmt mit Pferden, so landen viele Haflinger, Freiberger aus der Schweiz und Kaltblüter als Fleischlieferanten auf dem Teller nach oft qualvoller Reise und beschwerten Kindertagen. Durch steigende Empfehlungen bei Futtermittelallergien Pferdefleisch zu füttern, wird das grausame Schicksal vieler Pferde enorm gefördert. Dies führt auf längere Sicht gesehen dazu, dass einerseits mehr Fohlen alleine aus dem Grunde eines Fleischlieferanten gezüchtet werden und ein neuer Wirtschaftszweig daraus entstehen könnte. Darüber hinaus bleiben solche Empfehlungen aus Deutschland dem Ausland nicht verborgen und dort werden letztlich mehr und mehr Pferde aus Deutschland grausam ihrem Henker übergeben nach tagelanger qualvoller Fahrtstrecke.

Pferde sind liebenswert

Das Pferd ist jedoch ein Haustier, es ist ebenso anhänglich, ein ebensolcher Partner und Freund für den Menschen wie Hund und Katze. Wer Hunde und Katzen liebt, derjenige muss auch Pferde lieben, diese edlen, sensiblen und liebenswerten Geschöpfe. Ein echter Tierliebhaber kann nicht verantworten, Pferden durch sinnlose Empfehlungen und Umsetzung dieser einem grausamen Schicksal zuzuführen. Das Pferd ist zahlreichen Liebhabern zum Freizeitvergnügen, zur Freizeitgestaltung, zum geliebten Kumpel geworden. Pferde kämpfen für ihre Menschen im Sport, auf Turnieren, verhelfen ihnen zu Ansehen und Selbstbewusstsein. Auch heute noch arbeitet manches Pferd in der Landwirtschaft und beim Holzgewinn. Das Pferd war und ist dem Menschen in zahlreichen Jahren zum treuesten Freund in allen Situationen geworden. Vor diesem Hintergrund landet das Pferd – mit Ausnahme der Zucht von Fohlen als Fleischlieferant – in aller Regel erst auf dem Schlachthof, wenn es hinreichend mit zahlreichen Medikamenten therapiert wurde und keine Aussicht auf Gesundheit und ein Leben ohne Schmerzen mehr besteht. Der Pferdebesitzer lässt oft nichts unversucht, um das Pferd zu behalten. So kommt es, dass Pferde, die auf dem Schlachthof landen mit Antibiotika, Cortison und Schmerzmittel hinreichend austherapiert sind. Dies führt dazu, dass Pferdefleisch oft auch sehr belastet ist, worüber die Medien jüngst beim “Lasagneskandal” auch wieder berichteten. Die Quellen, woher das viele Pferdefleisch aus Rumänien stammte, blieben weitgehend ungeklärt, ebenso, wie die vielen Pferde ums Leben kamen. Die wenigen Bilder zum grausamen Tod der Pferde im Fernsehen, die gezeigt wurden, sollten zu denken geben!

Futtermittelallergien, was empfehlen Molli & Kröti aus dem Tierheilkundezentrum?

Wir empfehlen Nehls Hundefutter und Nehls Katzenfutter.

Warum?

Weil wir auf den Zusatz sämtlicher Aromastoffe, Füllstoffe, synthetischer Zusatzstoffe, synthetischer Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren ebenso verzichten wie auf Getreide und Zucker.