Diabetes

Schätzungsweise sind 1 – 2 % aller Hunde in Deutschland an Diabetes mellitus erkrankt! Diabetes mellitus stellt eine schwerwiegende Stoffwechselstörung bei Hunden dar, bei der es entweder durch eine unzureichende Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse oder auch durch eine mangelnde Insulinwirkung in erster Linie zu Störungen des Glukosestoffwechsels kommt. Die Aufnahme von Glukose in die Zellen ist reduziert. Der Blutglukosespiegel steigt nach der Fütterung massiv an.
Man bezeichnet den Zustand eines erhöhten Blutzuckerspiegels auch als Hyperglykämie!

Wie beim Menschen, steigt auch beim Hund die Zahl der Neuerkrankungen an Diabetes bei Hunden. Untersuchungen zu Folge sind einige Hunderassen, wie zum Beispiel Cocker Spaniel, Keeshonds, Beagles, Pudel, Schnauzer, Cairn Terrier und Dachshunde besonders häufig betroffen. Allerdings beschränkt sich Diabetes bei Hunden nicht nur auf diese Hunderassen. Diabetes bei Hunden tritt auch bei anderen Hunderassen, insbesondere bei stark übergewichtigen Hunden, auf. Große Hunderassen scheinen anfälliger zu sein, als ihre kleineren Kollegen. Manche Hunde erben die Anlage zur Erkrankung auch von ihren Eltern.

Ursachen von Diabetes bei Hunden

Ursache für Diabetes bei Hunden ist ein Insulinmangel. Wie wir Menschen benötigen auch Hunde das Hormon Insulin, um Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Körperzellen zu schleusen und diese so mit Energie zu versorgen. Das Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse in den Blutstrom abgegeben und von dort aus zu Zellen im ganzen Körper transportiert. Produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Insulin, können die Zellen die Glukose im Blut nicht als Energiequelle nutzen. Um diesen Energiemangel zu kompensieren, kommt es zu einem ausgeprägten Hungergefühl und ständigen Heißhungerattacken. Um den Zellen Energie zu liefern wird sogar Körpersubstanz abgebaut.

Wenn nun der Zucker aus der aufgenommenen Nahrung und aus dem Abbau von Fett und Muskeln nicht von den Zellen aufgenommen werden kann, weil das Insulin zum Aufschließen der Zellen fehlt, steigt der Blutzuckerspiegel an.

Die Ursachen des Insulinmangels sind, ähnlich wie beim Menschen, unklar. Es kommt zu einer Unterfunktion bzw. zum Schwund der sogenannten ß (beta)-Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die normalerweise das Insulin produzieren. Manchmal kann auch eine akute oder chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) zum Diabetes führen. Durch die fehlende Insulinproduktion können die Körperzellen keine Glukose mehr aufnehmen und „verarmen“ an Energie. Der Körper beginnt als Ausgleich mit dem Abbau von Fett- und Muskelgewebe, was zur Abmagerung trotz „Heißhunger“ führt. Sind die Stoffwechselvorgänge überlastet, kommt es zur zusätzlichen Bildung von Ketonkörpern, die eigentlich auch Energieträger sind, vom Körper aber in diesem Zustand nicht mehr verwertet werden können. Sie reichern sich im Blut an und werden, wie der Zucker, vermehrt im Urin ausgeschieden.

Welche Symptome treten bei Diabetes bei Hunden auf?

Da der Organismus nun das Zuviel an Glukose aus dem Blut herausbefördern muss, gelangen die Zuckermoleküle in den Urin  – was bei gesunden Hunden nie passiert. Der Zucker zieht Wasser mit in den Urin, so wie ein trockener Schwamm Wasser aufsaugt. An Diabetes bei Hunden erkrankte Vierbeiner produzieren deshalb große Mengen Urin. Um den Wasserverlust zu kompensieren, entwickeln diese Hunde einen enormen Durst.

Häufige Symptome:

•    ständiges Hungergefühl
•    vermehrtes Trinken
•    Gewichtsverlust
•    steigender Urinabsatz

Welche Formen von Diabetes bei Hunden gibt es?

Wie beim Menschen gibt es auch beim Hund zwei Formen von Diabetes mellitus:

•    Einige bilden selbst überhaupt kein Insulin. Sie brauchen eine Insulintherapie, um zu überleben. Dieser Diabetes heißt Insulin-abhängiger Diabetes, Typ-1-Diabetes.

•    Bei anderen produziert die Bauchspeicheldrüse zwar Insulin, aber entweder nicht genug, um alle Zellen des Körpers zu versorgen, oder die Wirkung des Insulins ist beeinträchtigt. Diese Form wird als nicht-Insulin-abhängiger Diabetes, Typ-2-Diabetes oder als Alters-Diabetes bezeichnet.

Beim Hund ist die Insulin-abhängige Form (Typ-1-Diabetes), anders als beim Menschen, am häufigsten. Das bedeutet, dass der Hund immer und meist dauerhaft Insulin benötigt.

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Weiterhin lässt sich Diabetes bei Hunden in eine „unkomplizierte“ Form, bei der der Hund „nur“ Insulin und ein bedarfsgerechtes Hundefutter benötigt, sowie eine „komplizierte“ Form, bei der es dem Hund sehr schlecht geht und es zusätzlich zu Erbrechen, Kollaps und schweren Blutwertveränderungen kommen kann, unterscheiden. Diese komplizierte Form des Diabetes bei Hunden entsteht immer dann, wenn der Diabetes bei Hunden zu lange unbehandelt bleibt oder mit einer nicht optimalen Insulindosis behandelt wird. Dann kommt es zu einer schweren Stoffwechselentgleisung mit der Anreicherung von Ketonkörpern. Diese führen dann zu einer Blutübersäuerung (Azidose). Diese sogenannte diabetische Ketoazidose stellt einen lebensbedrohlichen Zustand dar und muss schnellstmöglichst intensiv behandelt werden.

Die Diagnose eines Diabetes bei Hunden ist wegen der typischen Symptome in der Regel unkompliziert: Gewichtsverlust in Kombination mit einem erhöhten Urinabsatz, vermehrtes Trinken und Fressen (Heißhungerattacken!)! Da es jedoch auch vorkommt, dass Hunde keines dieser typischen Symptome zeigen, so manch ein Hund ist sogar viel zu dick, liefert nur der Zucker im Urin und der Fruktosamin Gehalt wirklich zuverlässige Informationen über das Vorliegen oder nicht Vorliegen einer Diabetes bei Hunden.

Weitere Symptome von Diabetes bei Hunden können sein:

•    Symptome für Hundediabetes können mit plötzlicher Gewichtszunahme oder -meist- Gewichtsabnahme einhergehen. In den meisten Fällen fressen diabetische Hunde sehr große Mengen an Futter, verlieren aber deutlich an Gewicht. Einige Hunde können aber auch an Appetitlosigkeit leiden und wieder andere Hunde sind kleine Moppelchen, also viel zu dick!

•    Schwäche kann auch ein Zeichen für Diabetes bei Hunden sein. Der Hund lehnt Aktivitäten ab, da er sehr wenig Energie hat.

•    Andere Symptome von Diabetes bei Hunden können Schlafmangel, Depression, Übergeben oder auch Unterleibsschmerzen sein.

Die Diagnose wird bestätigt, wenn Zucker im Urin gefunden wird und der Blutzuckerspiegel erhöht ist. Der Blutzuckerlangzeitwert Fruktosamin ist ebenfalls erhöht. Viele Symptome von Diabetes bei Hunden können zu zahlreichen Komplikationen führen, wenn sie unbehandelt bleiben. Beispielsweise können durch den hohen Blutzuckerspiegel von diabetischen Hunden kleine Gefäße geschädigt werden, vor allem die, welche die Retina der Augen mit Blut versorgen. Hierdurch werden Sehstörungen verursacht, die zur Erblindung führen können. Deshalb ist es bei Diabetes bei Hunden so wichtig, rechtzeitig zu behandeln bzw. vorzubeugen. Das Körpergewicht des an Diabetes erkrankten Hundes sollte unbedingt normal sein.

Obwohl ein Diabetes bei Hunden nur sehr selten reversibel (rückläufig) ist, kann den betroffenen Hunden geholfen werden ein langes, gesundes Leben zu führen, wenn die Erkrankung schnell erkannt und ganzheitlich behandelt wird.

Da ein Hund mit Diabetes viel Wasser trinkt, nimmt der Harndrang zu. Dadurch müssen die Nieren mehr arbeiten, was mit der Zeit zu Schäden an den Nieren führen kann. Zur Entlastung der Nieren macht es daher Sinn, meine Kräuter für Hunde Nehls easy Leber & Nieren bzw. Leber & Nieren Fit dauerhaft in der Fütterung zur Ausleitung und Unterstützung der Leber und Nieren bei Hunden einzusetzen. Darüber hinaus hat sich das homöopathische Komplexmittel Nehls Vet Komplex Nr. 4 bewährt. Weiterhin empfehle ich meine Kräuter für Hunde Rezeptur Nehls easy Meta für Hunde. Mit der Nehls easy Kräuter für Hunde Rezeptur werden gesunde Stoffwechselabläufe gefördert und eine Aktivierung des Stoffwechsels erreicht.

Ganz wichtig ist selbstverständlich die Fütterung unseres an Diabetes erkrankten Hundes. Über die Fütterung von Diabetes Hunden gehen die Meinungen ziemlich weit auseinander und die richtige Fütterung wird kontrovers diskutiert. Ich bin der Meinung, dass auch für den Diabetes Hund gilt, dass die Hundefütterung genau seinen Ansprüchen genügen sollte, also individuell bestimmt werden sollte und nicht allgemein zu beantworten ist. Dies entspringt schon der Tatsache, ist der Hund nun zu dick oder nimmt er immer weiter an Gewicht ab? Beides ist möglich bei Diabetes, wie kann ich also zwei so gegensätzliche Diabetes “Exemplare” nach dem Schema F gesund füttern und die Krankheit im Wege der Fütterung positiv beeinflussen? Dies kann nur mit einer individuell ermittelten Futterempfehlung funktionieren. Mittels Biofeld-Haaranalyse für Hunde arbeite ich eine individuelle, ursächliche und ganzheitliche Therapie aus. Gleichzeitig erfolgt aufgrund der ermittelten Werte eine individuelle Futterempfehlung für den betroffenen Hund, die genau auf diesen einen Hund mit seiner ganz eigenen Problematik abgestimmt wird. Nur so kann für mich das passende Hundefutter bestimmt werden!

Liest man Empfehlungen für die Ernährung des Menschen bei Diabetes liest sich dies so:

Die Kost des Diabetikers ist nämlich nichts anderes als eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, wie sie allen Leuten empfohlen wird!

Fraglich ist, warum diese Kost im Allgemeinen nicht auch für Hunde empfohlen wird?

Möglichkeiten zur Hilfe bestehen in einer optimierten Hundefütterung, in der Homöopathie für Hunde, in einer individuellen Autonosoden Therapie und verschiedenen Laboruntersuchungen und in der Bioresonanz-Haaranalyse für Hunde, die eine ganzheitliche Betrachtung im Fokus hat.

Fragen? Telefon: 05642/9888826 oder per E-Mail.

Bordeaux puppy dog playing with bengal kitten. isolated

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