Herz / Kreislaufkrankheiten

 Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Katzen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Katzen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Katzen kommen recht häufig vor und begegnen mir deshalb regelmäßig in meinem Praxisalltag. Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Katzen können angeboren sein oder sich im Laufe des Lebens einstellen. Die Herzfunktion kann beispielsweise durch Infektionen oder Übergewicht, eine falsche Ernährung und Bewegungsmangel beeinträchtigt werden. Einige unserer Stubentiger leiden auch altersbedingt an einer Herzschwäche. Wird die Fellnase entsprechend therapiert, kann sie meist ohne größere Einschränkungen leben!

Möglichkeiten zur Hilfe bestehen in einer optimierten Fütterung, in der Homöopathie für Katzen, in einer individuellen Autonosoden Therapie und verschiedenen Laboruntersuchungen und in der Bioresonanz-Haaranalyse für Katzen, die eine ganzheitliche Betrachtung im Fokus hat.

 

Das Herz-Kreislauf-System bei Katzen

Das Herz pumpt unaufhörlich Blut durch den Körper der Katze. In der Lunge wird das Blut dann mit Sauerstoff angereichert. Das sauerstoffhaltige Blut fließt von der Lunge in die linke Herzhälfte, zuerst in die Vorkammer, dann in die Herzkammer. Von dort wird es mit jedem Schlag des Herzens in den Körper und damit in das Gehirn, die Muskeln und andere wichtige Organe gepumpt. So wird der gesamte Organismus mit Sauerstoff versorgt. Das verbrauchte, sauerstoffarme Blut fließt dann wieder aus dem Körper zurück in die rechte Herzhälfte, erst in die Vorkammer, dann in die Hauptkammer. Mit jedem Herzschlag wird das verbrauchte Blut aus der rechten Herzhälfte in die Lunge gepumpt, wo es mit Sauerstoff angereichert und zurück in die linke Herzhälfte geleitet wird. In diesem Kreislauf übernehmen die Herzklappen die Funktion von „Ventilen“. Sie sorgen dafür, dass das Blut in die richtige Richtung fließen kann. Sind die Herzklappen krankhaft verändert, schließen sie nicht mehr richtig und wird der Blutfluss gestört. Ebenso gestört wird der Ablauf, wenn der Herzmuskel geschwächt ist und nicht ausreichend Blut in den Kreislauf pumpen kann – es kommt so zu Problemen wie beispielsweise Bluthochdruck, Husten oder Atemnot. Durch die mangelnde Versorgung des Organismus stellen sich Folgekrankheiten ein. Die sogenannte Herzinsuffizienz macht sich im Anfangsstadium meist durch Herzgeräusche bemerkbar.

Was versteht man unter Herzinsuffizienz bei Katzen?

Eine Herzinsuffizienz bei Katzen liegt vor, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, genügend Blut in den Kreislauf zu pumpen. Dadurch wird der Organismus mangelhaft mit Blut und Sauerstoff versorgt. Der Körper reagiert auf diesen Zustand mit einer Verengung der Blutgefäße. Die Herzinsuffizienz bei Katzen kann genetisch vererbt oder im späteren Leben erworben sein. Die Ursachen für eine erworbene Herzinsuffizienz liegen dabei meist in einer Erkrankung der Herzklappen oder des Herzmuskels. Bei einer chronischen Erkrankung der Herzklappen sind diese verdickt und schließen nicht mehr richtig bei jedem Herzschlag. Somit kann Blut in die Gefäße und Organe zurückfließen. Besteht die Klappenerkrankung bereits längere Zeit, kommt es zu einer Vergrößerung von Vorhof und Herzkammer. Die Krankheit verläuft in aller Regel eher schleichend. Die sogenannte „dilatative Kardiomyopathie“ ist eine weitere Erkrankung, die zu einer Herzinsuffizienz führen kann. Dabei wird der Herzmuskel dünn und schwach und kann seine Pumpleistung nicht mehr erbringen. Die Krankheit nimmt meist einen recht schnellen Verlauf. Bei unseren Stubentigern spielen, wie auch beim Menschen, weitere Faktoren wie beispielsweise das Alter und das Körpergewicht eine entscheidende Rolle. Mit steigenden Lebensjahren und jedem überflüssigen Pfund nimmt das Risiko für Herzerkrankungen bei Katzen zu. Der untrainierte Herzmuskel ist überfordert und der Körper wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt.

Ein krankes Herz kann auch als Folge anderer Erkrankungen auftreten, beispielsweise bei einer bakteriellen Allgemeininfektion. Im schlimmsten Fall können die Erreger dabei über die Blutbahn zum Herzen reisen und dort eine Infektion auslösen!

Auch genetische Ursachen kommen als Auslöser für Herzerkrankungen bei Katzen in Frage. So kann es zu einer krankhaften Erweiterung des Herzmuskels kommen (Dilatative Kardiomyopathie). Dem labbrig gewordenen Herzmuskel fehlt die Kraft, den gesamten Körper mit frischem Sauerstoff zu versorgen. Diese bedauernswerten Samtpfötchen sind vom Sekundentod bedroht. Sie können plötzlich umfallen, ohne dass Frauchen oder Herrchen auch nur die geringsten Anzeichen einer Erkrankung bemerken konnte.

Viele Herzkrankheiten unserer Stubentiger werden eher durch Zufall entdeckt, typische Symptome treten meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf. Oft bemerkt man meistens erst dann etwas, wenn der Herzfehler bei unserem Samtpfötchen durch körpereigene Mechanismen nicht mehr kompensiert werden kann. Die Erkrankung ist dann oft schon relativ weit fortgeschritten.
Herzkranke Miezen können müde und schlapp erscheinen, sie bewegen sich ungern, kaum ein Argument lässt sie freiwillig aus ihrem Körbchen kommen. Manchmal husten die kleinen Haustiger und auch das Spielen und Toben fällt ihnen schwer.

An den tiefsten Punkten des Körpers können Wasseransammlungen entstehen, sogenannte Ödeme: im Bauch, in den Beinen oder in der Lunge. Lässt die Kraft des Herzens immer mehr nach, erscheinen die Schleimhäute und Zunge blau. Fehlt der Sauerstoff im Gehirn, ist eine Ohnmacht nicht unwahrscheinlich.

Im Rahmen einer Routineuntersuchung kann man bereits erste Anzeichen einer Herzinsuffizienz bei Katzen feststellen. Diese sind blasse Schleimhäute, gestaute Venen oder ein flüssigkeitsgefüllter, dicker Bauch. Entscheidend ist das Abhören von Herz und Lunge. Wird dabei bereits frühzeitig ein krankhaftes Herzgeräusch festgestellt, kann dies ein wichtiger Hinweis auf eine Klappenerkrankung sein, obwohl noch keine Symptome auf eine Herzinsuffizienz vorhanden sind. Ein Herzgeräusch entsteht durch Verwirbelung von Blut an den Herzklappen, wenn diese nicht mehr ordnungsgemäß schließen. Dies ist häufig der erste Befund für eine Herzerkrankung. Obwohl es keine Heilung bei einer Herzinsuffizienz gibt, kann eine gezielte und frühzeitige Behandlung dem kleinen Tiger ein längeres und vor allem unbeschwertes Leben ermöglichen. Grundsätzlich geht es darum, das Katzenherz in seiner Arbeit zu entlasten, indem die Blutgefäße erweitert werden. Der Herzmuskel soll gestärkt werden, um so die Kraft des geschwächten Herzens zu verbessern. Der Widerstand, gegen den das Herz anpumpen muss, wird auf diese Weise herabgesetzt. Das kranke Herz muss weniger Kraft aufbringen und kann den Organismus wieder effektiver mit Sauerstoff versorgen.

In der Praxis stelle ich häufig auch Fehler bei der Fütterung von Katzen fest und ein Taurinmangel kommt häufiger vor, als gemeinhin angenommen wird. Taurin ist ganz wichtig für den Herzstoffwechsel bei Katzen. Eine gesunde Katzenfütterung und Normalgewicht können viel dazu beitragen, die Lebensqualität bei Herzkrankheiten bei Katzen über Jahre zu erhalten. Ein für herzkranke Katzen geeignetes Katzenfutter ist Natrium arm, das heißt, es wird kein Salz zugesetzt, und enthält hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren und ausreichend Taurin für das Katzenherz. Omega-3-Fettsäuren und Taurin haben eine große Bedeutung für die Herzgesundheit. Diese Eigenschaften erfüllt Nehls Katzenfutter. Mein Katzenfutter enthält kein Natrium, es wird also kein Salz zugesetzt, es enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren und ausreichend Taurin. Außerdem ist es frei von jeglichen synthetischen Zusatzstoffen und Getreide. Auch stellen meine Kräuter für Katzen Nehls easy HK eine wertvolle Hilfe in der täglichen Fütterung dar. Nehls easy HK ist weitgehend geschmacksneutral und wird somit auch von mäkeligen Leckermäulchen ganz unproblematisch mit gegessen, um Herz und Kreislauf gesund zu halten und zu unterstützen.

Auch eine homöopathische Therapie kann bei Herz-Kreislauferkrankungen bei Katzen eine echte Hilfe sein. Als homöopathisches Komplexmittel hat sich beispielsweise Nehls Vet Komplex Nr. 10 bewährt. Eine ganzheitliche und ursächliche Therapie, die selbstverständlich auch parallel zur veterinärmedizinischen Therapie erfolgen kann, arbeite ich mit meiner Biofeld Haaranalyse für Katzen aus. Auch bei Herzkrankheiten bei Katzen lohnt sich ein Blick in die Richtung Homöopathie. Denn auch bei Herzkrankheiten bei Katzen gilt: ein ganzheitliches Vorgehen bietet die größte Chance, unserer Samtpfote ein möglichst langes und unbeschwertes Leben zu ermöglichen!

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