Harnsteine, Harngries, Kristalle, Oxilatsteine, Struvite

Harnsteine bei Katzen

“Unsere Samtpfötchen erkranken nicht selten an Erkrankungen der ableitenden Harnwege (feline lower urinary tract disease, FLUTD). Erkrankungen der ableitenden Harnwege, wie Harnsteine bei Katzen, Harngries, Kristalle, Oxilatsteine und Struvit bei Katzen entstehen in der Regel aufgrund einer falschen Katzenfütterung mit einem Zuviel an künstlichen Mineralstoffen und Spurenelementen unserer Stubentiger. Harnsteine bei Katzen kommen hauptsächlich in der Harnblase der Katze vor und werden aus diesem Grund als Blasensteine bezeichnet. Harnsteine bei Katzen, in der Fachsprache als Urolithen bezeichnet, entstehen aus einer Ansammlung mineralhaltiger Kristalle. Während kleinste Kristalle ausgeschieden werden, setzen sich größere Mengen in den Nieren, der Blase oder der Harnröhre fest, bis schließlich Steine daraus entstehen. Harnsteine bei Katzen können aus unterschiedlichen Mineralstoffen bestehen!”

Ihrer mineralischen Beschaffenheit entsprechend wird unterschieden zwischen

•    Struvitsteinen
•    Calziumoxalat-, Cystin- und Silikatsteinen
•    Ammoniumuratsteinen

Struvitsteine bei Katzen

Struvit setzt sich aus verschiedenen Mineralien zusammen und zählt zu den häufigsten Harnsteinen bei Katzen. Ein besonders magnesium- und phosphorhaltiges Katzenfutter kann zu Struvitsteinen führen. Durch bakterielles Wachstum und Infektionen mit Mikroorganismen kann der pH-Wert des Urins ansteigen und alkalischer werden. Auch dies kann die Bildung von Struvitsteinen, gerade bei sehr jungen Katzen oder auch immungeschwächten Fellnasen, fördern.

Calziumoxalat-, Cystin- und Silikatsteine bei Katzen

Diese Harnsteine bei Katzen entstehen bei übersäuertem Urin und einer Übersättigung mit Calcium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Oxalat und Silikat.

Ammoniumuratsteine bei Katzen

Ammoniumuratsteine können durch eine besonders eiweißreiche Ernährung und stark übersäuerten Harn entstehen.

Ursachen für Harnsteine bei Katzen

Harnsteine bei Katzen können auch im Zusammenhang mit einem portosystemischen Shunt oder einer anderen schweren Lebererkrankung entstehen oder aus einer unbehandelten oder nicht ausgeheilten Harnwegsinfektion.

“Harnsteine bei Katzen, gleich welcher Art, stehen jedoch grundsätzlich mit einem falschen Katzenfutter in Verbindung. So liegt eine häufige Ursache in einer besonders mineralstoffreichen Katzenfütterung. Ein hoher Mineralstoffgehalt kann die Bildung von Kristallen und damit Harnsteine bei Katzen begünstigen. Vor allem hohe Gehalte an Calcium, Phosphor und Magnesium und ein zu hoher ph-Wert erhöhen das Steinrisiko erheblich. Die Versorgung mit Mineralstoffen sollte grundsätzlich mit Mineralstoffen erfolgen, die ein natürlicher Bestandteil der Nahrung und nicht zugesetzt sind. Die Gefahr einer Überversorgung besteht mit natürlichen Mineralstoffen, wie sie beispielsweise in Nehls Kräuter für Katzen und in Nehls Katzenfutter vorkommen, nicht!”

Natürliche Mineralstoffe für Katzen, wie beispielsweise Nehls Emmys Kraut, fördern auch in Bezug auf die Harnsteine bei Katzen die Gesundheit, da sie diese gar nicht erst durch ein Zuviel an Calcium, Phosphor oder Magnesium entstehen lassen. Auch bei meinem Katzenfutter werden keine Mineralstoffe künstlich zugesetzt. Das rein natürliche Nehls Katzenfutter ist durch einen angepassten Calcium und Phosphorgehalt sowie durch ein optimales Calcium: Phosphor Verhältnis von daher auch sehr gut für disponierte Katzen geeignet. Ebenfalls wird selbstverständlich kein Magnesium, wie auch keinerlei sonstige Mineralstoffe, künstlich zugesetzt. Natürlich enthaltene Mineralstoffe, wie sie in meinem Katzenfutter ausschließlich enthalten sind, können keine Harnsteine bei Katzen forcieren, da der Gehalt im natürlichen Vorkommen glücklicherweise zu gering ist, um solche unschönen Nebenwirkungen aufzuweisen. Zudem werden natürliche Mineralstoffe optimal verwertet, das heißt, auch kleine Mengen sind zur Versorgung ausreichend, wenn es nur die “Natur pur” ist!

“Viele Katzen nehmen zu wenig Wasser auf. Insbesondere nimmt jede Katze zu wenig Flüssigkeit auf, sofern sie ausschließlich mit Trockenfutter gefüttert wird, da der Wasserbedarf so extrem ansteigt. Vor diesem Hintergrund rate ich generell und strikt davon ab, Katzen ausschließlich mit Trockenfutter zu füttern. Probleme wie Struvite & Co. sowie Nierenstörungen werden durch die reine Trockenfütterung bei Katzen provoziert!”

Symptome und Diagnose von Harnsteinen bei Katzen

•    Häufiges Urinieren in kleinen Mengen
•    Drängen beim Harnabsatz
•    erschwerter und langsamer Harnabsatz
•    Schmerzäußerungen beim Urinabsatz
•    Schmerzen im Bauchbereich
•    Inkontinenz
•    Hämaturie (Blut im Harn)

Diagnose der Harnsteine bei Katzen

Die eindeutige Diagnose der Harnsteine bei Katzen erfolgt über eine Urinuntersuchung, Röntgenaufnahmen oder Ultraschall. Mit einer Urinkultur können eventuell beteiligte Bakterien und das Harnmilieu festgestellt werden.

Die Messung des pH-Wertes des Urins kann Hinweise auf die Zusammensetzung der Harnsteine bei Katzen geben. Auch typische Kristalle geben Hinweise auf die mögliche Steinzusammensetzung oder Mineralstoff-Störungen. Eine hohe spezifische Dichte des Urins weist auf eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme der Katze hin.

Sinnvoll ist, einen isolierten Stein auf seine Zusammensetzung hin untersuchen zu lassen. Eine alleinige äußerliche Untersuchung des Steins ist nicht aussagekräftig, da man zum einen verschiedenartige Mineralien innerhalb eines Steines nicht erkennen kann und zum anderen gleichartige Steine sehr unterschiedliches Aussehen annehmen können.

Harnsteine bei Katzen – die Therapie

Wichtig ist eine speziell auf die Harnsteine bei Katzen abgestimmte Katzenfütterung mit einem besonderen Augenmerk auf das Calcium : Phosphor Verhältnis. Beim Katzenfutter sollte auf die Zusetzung von Mineralstoffen und Spurenelementen komplett verzichtet werden, damit nicht weitere Überschüsse eintreten, sondern ein ausgewogenes Verhältnis ensteht. Besonders gut geeignet ist mein Katzenfutter, da keinerlei Mineralstoffe und Spurenelemente zugefügt werden und der Bedarf alleine aus den enthaltenen Zutaten gedeckt wird. Auf eine künstliche Mineralisierung verzichte ich gänzlich! Auch die tägliche Zuführung von Glykosaminoglykanen in Form von Nehls Harn & Blase Vet hat sich in der Praxis als sehr hilfreich erwiesen. Weiterhin setze ich Nehls easy Harn & Blase in Verbindung mit Nehls easy Leber & Nieren zur Regulation im Wege der Fütterung ein. Homöopathisch bewährt ist auch Nehls Vet Komplex Nr. 4 zur Ausleitung.

Besonders gut bewährt hat sich auch eine ganzheitliche homöopathische Therapie, verbunden mit der Ursachenforschung im Wege meiner Biofeld Haaranalyse für Katzen. Mittels der Haaranalyse arbeite ich gleichzeitig eine spezielle und individuell auf die Werte Ihres Samtpfötchens abgestimmte Katzenfütterung aus.

Erfahrungsbericht Katze Oskar Harnsteinerkrankung (Struvitsteine) der Familie Specker

Liebe Frau Nehls, gerne schicke ich Ihnen unseren Erfahrungsbericht vom positiven Verlauf der Harnsteinerkrankung – Struvitsteine unserer Katze Oskar – Geschlecht männlich. Oskar ist 8 Jahre alt und lebt mit Minka 10 Jahre und Tiffy 1 Jahr zusammen in unserem Haus. Oskar und Minka bekommen von Anfang an und das sehr konsequent täglich das Diät -Trockenfutter Hills c/d feline. Dieses Spezialfutter ist vom Hersteller so optimal zusammengesetzt, dass die Bildung von Harnsteinen (Struvit) verhindert werden soll. Oktober 2006 war plötzlich die Sitzhaltung von Oskar anders als sonst. Er war unzufrieden und knurrte, wenn man ihn am Bauch berührte. Ging zur Toilette und kam wieder und das hin und her. Sofort sind wir zu unserer Tierärztlichen Klinik gefahren und haben ihn dort vorgestellt. Die Ultraschalluntersuchung zeigte das Problem: die Blase war voll mit Gries und kleinen Steinen. Der Harnleiter war verstopft und konnte somit keinen Urin absetzen – höchste Lebensgefahr für das Tier wenn der Harnleiterausgang binnen kürzester Zeit nicht wieder freigelegt wird. Eine sofortige OP wurde eingeleitet mit Ausspülen der Blase und Harnleiter mit einem 3 – tägigem Klinikaufenthalt. Die bakteriologische Untersuchung zeigt den Typ Struvitsteine an. Nach einem Jahr im Oktober 2007 plötzlich im Urin leicht rötliche Färbung. Wieder sofort zur Klinik, wieder Ultraschall, die Blase war voll mit Gries und kleinen Steinen – Harnleiter verstopft. Sehr umfangreiche und ungewisse OP mit Harnleiterverlegung und mehrtägigem Klinik Aufenthalt. Untersuchungsergebnis wieder Struvitsteine. Die Tierärztliche Klinik nahm mit dem Futterhersteller Hills Rücksprache auf wegen der erneuten Harnsteinerkrankung (Struvite) bei ausschließlicher c/d Futter Fütterung – es gab seitens des Herstellers keine Erklärung für die Erkrankung und die Fütterung wäre optimal. Im Februar 2008 wieder rötliche Urinfärbung. Ultraschalluntersuchung Blase war voll mit Gries – Harnleiter wieder verstopft – obwohl durch die Harnleiterverlegung die sonst so problematischen Knickstellen im Harnleiter nicht mehr so vorhanden sind. Sofortige OP, die Blase und Harnleiter konnten unter Druck freigespült werden – wieder mit Klinikaufenthalt. Für die bakteriologischen Untersuchungen wurde in Abständen aus der Blase Proben entnommen. Hier wurden u. a. Antibiogramme erstellt, um das ansprechende Antibiotikum zu finden. Nach Tagen wurde dann wieder ein anderes Antibiotikum angesetzt usw., so die weitere Vorgehensweise der Klinik, um die Ursache für die wiederholten Erkrankungen zu finden. An der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde wegen der Therapie angefragt – hier wurden umfangreiche Arbeiten angefertigt zum Thema FLUTD – Studie zu Auftreten und Therapieverfahren und sonographische Befunde bei operativ versorgten Katzen. Die Antwort war, dass die Vorgehensweise für richtig betrachtet wurde. Im März 2008 haben wir von unserer Nachbarin die Adresse vom Tierheilkundezentrum Claudia Nehls erhalten. Frau Nehls hat am 14.03.2008 eine Ersthaaranalyse erstellt und entsprechende Mittel und Ergänzungsfutter empfohlen. Diese Therapie haben wir eingeleitet und das Trockenfutter von Hills c/d sofort abgesetzt und auf Feuchtfutter umgestellt. Am 21.06.2008 hat Frau Nehls eine erneute Haaranalyse erstellt. In diesem Bericht sieht man sehr deutlich, dass sich sämtliche Werte seit der Erstanalyse sehr schön verbessert haben. Den Ergebnissen nach hat die homöopathische Therapie einen sehr positiven Einfluss auf das Wohlbefinden und den Gesundheitszustand von Oskar. Der Vorschlag war die Therapie mit einer kleinen Änderung in der Zusammenstellung der Mittel für 4-5 Monate weiter durchzuführen und dann ggf. nochmals Haare für die Analyse zu übersenden. Januar 2009 senden wir Frau Nehls nochmals Haare für die Analyse. Eines kann man heute ganz klar und eindeutig sagen – die Therapie ist ein voller Erfolg. Seit über zwei Jahren völlig beschwerdefrei – keinerlei Erkrankungen. Nach dem Auftreten der Harnsteinerkrankung und den kurzen Abständen der Rückfälle kann man sicherlich sagen wäre in den meistens Fällen der Kater auf Grund der schlechten Prognose eingeschläfert worden (siehe Arbeiten zur Erlangung der tiermedizinischen Doktorwürde der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximillians-Universität München). Oskar jedoch geht es sehr gut. Sein Wohlbefinden und der Gesundheitszustand ist zu unserer vollsten Zufriedenheit. Hierfür Frau Nehls unseren herzlichsten Dank. Familie Specker Heideweg 6, 38476 Barwedel, Tel. 0 53 79 – 16 66

“Die Vorbeugung von Harnsteinen bei Katzen spielt eine entscheidende Rolle wie auch der obige Erfahrungsbericht dokumentiert, da viele Katzen immer wieder neu erkranken. Neben dem natürlichen Katzenfutter ohne zugesetzte Mineralstoffe und Spurenelemente sollte der Katzenmensch für eine Ausleitung und Entschlackung der Mieze sorgen, damit zukünftig der Harngries nicht wieder zum Problem wird. Beispielsweise sorgen Nehls easy Harn & Blase sowie Nehls easy Leber & Nieren für eine Ausleitung, Entschlackung und Abführung von Schlackestoffen, indem wertvolle Kräuter für Katzen Harn und Blasenstoffwechsel aktivieren und die Ausleitung auf natürliche Art und Weise unterstützen!”

Fragen rundum Harnsteine, Harngries, Kristalle, Oxilatsteine, Struvite? Gerne: 05642/9888826 oder per E-Mail.

Futtermittelallergien bei Katzen